Gold für den Pappelhof – mit Bio läuft’s sich besser!
Gemeinhin greift die Bezeichnung Gold ja im sportlichen Bereich - bei Welt-, Europa- und deutschen Meisterschaften; im besten Fall bei Olympischen Spielen. Doch in diesem speziellen Fall geht es um ein anderes Thema. Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat nämlich der Betriebsgemeinschaft Pappelhof in Reichelsheim-Beienheim die Ehrenplakette in Gold verliehen. Und zwar für „besondere Verdienste um den ökologischen Landbau“. Ausgezeichnet wurde die Betriebsgemeinschaft anlässlich des Hessentags in Stadtallendorf. Was das alles in diesem Newsletter des Rosbacher Main Lauf Cup zu suchen hat? Ganz einfach. Thomas Wolff, einer der Unternehmer hinter der Betriebsgemeinschaft, unterstützt seit diesem Jahr mit seiner Firma „Querbeet“ die größte regionale Laufserie, den Rosbacher Main-Lauf-Cup mit jährlich mehr als 16.000 Teilnehmern. Auch gehört er zu den Initiatoren für das Sponsoring des Umweltforums Rhein-Main beim ältesten deutschen Stadtmarathon, dem Commerzbank Frankfurt Marathon. So stehen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Main-Lauf-Cup Veranstaltungen Tausende von Bananen in Bio-Qualität in der Zielverpflegung zur Verfügung.
Bio ist demnach längst keine Nischenkultur von Weltverbesserern mehr, sondern allgemein akzeptiert mit wachsenden Marktanteilen. „Ökologischer Landbau zeichnet sich durch eine besonders umweltverträgliche, Ressourcen schonende und tiergerechte Wirtschaftsweise aus. Bio-Produkte werden zum Beispiel ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel erzeugt. Das wird beim Verbraucher geschätzt“, betonte Silke Lautenschläger in Stadtallendorf. Und zunehmend von Läufer/innen. Die hessische Landwirtschaftsministerin sprach ihre Würdigung im Namen der sechsköpfigen Jury, deren Wahl auf den Pappelhof gefallen war.
Doch was hat der Pappelhof seit 1993, als drei Idealisten begannen, die Flächen rund um den Aussiedlerhof nahe dem Reichelsheimer Ortsteils Beienheim nach den Richtlinien des Anbauverbandes Bioland zu bewirtschaften, eigentlich bewegt? Mit 40 festen Arbeitsplätzen ist der Pappelhof mittlerweile größter privater Arbeitgeber in der Stadt Reichelsheim, und die Sortenvielfalt ist enorm. 20 verschiedene Kartoffeln gedeihen ebenso wie Sellerie, Grünspargel, Erdbeeren, Himbeeren, Fenchel, Möhren und weitere Obst- und Gemüsearten.



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