Main Lauf Cup

Tilahun Babsa und Nora Kusterer triumphieren beim 16. Frankfurter Mainova Halbmarathon

6.500 gemeldete Teilnehmer – Kerstin Bertsch bricht Guiness Weltrekord

Startschuss für den Halbmarathon

Sieger Tilahun Babsa

Siegerin Nora Kusterer (Fotos Tomás Ortiz Fernandez)

Der Start mit dem 16. Frankfurter Mainova Halbmarathon in die 21. Saison des Rosbacher Main-Lauf-Cups ist geglückt. Bei trockenem und frühlingshaften Bedingungen war es nicht für den Veranstalter Spiridon Frankfurt, sondern vor allem auch für die Läuferinnen und Läufer ein erfolgreicher Tag mit Bestleistungen und neuen Rekorden. Über 6.500 Teilnehmer waren für den Saisonauftakt gemeldet. Über 4830 Läuferinnen und Läufer liefen letztendlich ins Ziel in die Commerzbank-Arena ein.

Bei den Männern gewann Tilahun Babsa (Spiridon Frankfurt) in 1:07:38 Stunden vor Demeke Wosene (LG Rüsselsheim/1:08:21) und Jannik Ernst (TV Waldstaße/1:09:37). Marcel Krieghoff, der im letzten Jahr in einer Zeit von1:07:58 Stunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellte und Gesamtzweiter wurde, kam in diesem Jahr als Vierter (1:10:36) ins Ziel. Tilahun Babsa wiederholte damit nicht nur seinen Vorjahrestriumph in Frankfurt, sondern setzte bereits eine Duftmarke für die neue Main-Lauf-Cup Saison. Der Äthiopier, der 2016 und 2017 die Laufserie für sich entschied, war zwar im Vergleich zum letzten Jahr (1:07:06) etwas langsamer, zeigte aber, dass mit ihm trotz Verletzungspech wieder zu rechnen ist. Er entschied sich am Sonntagmorgen kurzfristig für einen Start nach einer einmonatigen Verletzungspause nach dem Silvesterlauf und nur dreiwöchigen Vorbereitung auf den Halbmarathon.

Bei den Frauen ließ Nora Kusterer (SV Oberkollbach) über die kompletten 21,095km nichts anbrennen und siegte souverän in einer Zeit von 1:19:42 Stunden. Den zweiten Platz holte sich Katharina Grohmann (Team Rosbacher) in 1:22:22 Stunden. Nur knapp 30 Sekunden dahinter überraschte Petra Wassiluk vom Team Main-Lauf-Cup die jüngere Konkurrenz. Die 49-jährige Läuferin aus Darmstadt startet nicht aus dem Elite-Startblock und damit etwas später. Sie lief konstant ihr Rennen und überholte Läuferin für Läuferin und wurde am Ende in einer Zeit von 1:22.51 Stunden Gesamtdritte. Die weiteren Läuferinnen auf Platz vier (Athiopisch Mohamed) und fünf (Karin Schank) fehlten am Ende fast eine Minute zu Platz drei.  

Die Rekordsiegerin des Rosbacher Main-Lauf-Cups, Kerstin Bertsch, machte ebenfalls auf sich aufmerksam. Bertsch stellte einen neuen Guiness Weltrekord auf. Sie lief mit einem Doppelbabyjogger, in der sie ihre beiden Kinder über die Halbmarathonstrecke chauffierte, in 1:31:45 Stunden in das Ziel in der Commerzbank-Arena ein. Damit unterschritt sie ihre selbst gesetzte Marke von 1:40 Stunden deutlich. Der ehemalige Rekord lag bei 1:39:23 Stunden, aufgestellt von Nichole Porath (USA) am 13.05.2017. Kerstin Bertsch kündigte bereits vor Beginn der Laufsaison an, dass sie den Main-Lauf-Cup in diesem Jahr vorzugsweise mit ihren Kindern im Babyjogger laufen wird. Wer Bertsch in diesem Jahr „beerben“ wird, werden die nächsten Wertungsrennen zeigen. Die beiden Vorjahreszweiten und -dritten, Lena Becker und Franziska Baist, haben dabei gute Chancen, sofern sie verletzungsfrei bleiben.

Der Frankfurter Mainova Halbmarathon war damit das erste von insgesamt zehn Wertungsrennen der regionalen Laufserie des Main-Lauf-Cups. Das nächste Wertungsrennen findet am 8. April mit dem Seligenstädter Wasserlauf statt. Im Angebot gibt es dabei einen 25km- und 10km-Lauf sowie einen Schülerlauf. 

Weitere Informationen zum Frankfurter Mainova Halbmarathon:
Fotos bei Facebook

Ergebnisse bei mika:timing

Fotoservice bei SportOnline

Bericht bei LaufReport

Bericht bei runnersworld


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